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Volvo Ocean Race

Nervenaufreibende Manöver, beängstigende Wellengänge, tropische Hitze und antarktische Eisfelder – der überwältigende Sieg bei der härtesten Hochsee-Regatta der Welt, dem Volvo Ocean Race 2001/02, zählt zu den größten Erfolgen im professionellen Hochsee-Segelsport. Ganze neun Monate und über 32.700 Seemeilen steuerte die international besetzte Crew die deutsche Yacht rund um den Globus zum Sieg.

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Das Volvo Ocean Race, bei dem aller vier Jahre die besten Segel-Teams verschiedener Länder gegeneinander antreten, führte 2001/02 von Southampton bis nach Kiel – neun Etappen, die das Team immer wieder vor neue Herausforderungen stellte. Denn das Volvo Ocean Race, das 1973 als Whitbread Round the World Race ins Leben gerufen worden war, ist mehr als ein reines Segelabenteuer: Höchste Euphorie und tiefe Verzweiflung sind ständige Begleiter der Crews während der Monate auf offenem Meer und an Land. Das hundertprozentige Vertrauen in alle Team-Mitglieder und die perfekte Beherrschung des Hightech-Bootes, das Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 40 Knoten (circa 70 Km/h) erreicht, ist von größter Bedeutung.

 
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Mit der Zieleinfahrt in Kiel am 9. Juni 2002 endete für die Crew des 20 Meter langen Hightech-Racers eine der härtesten und spektakulärsten Segelregatten der Welt: Überschäumend der Jubel beim gesamten Team.

 

Auch die mehr als 200.000 segelbegeisterten Zuschauer an der Kieler Förde kochten vor Freude, als die grünweiße Rennyacht die Ziellinie an der Blücherbrücke überquerte. Bis zum Schluss musste die Crew allerdings um den Gesamtsieg zittern. Doch die Yacht, die aufgrund ihrer erstklassigen Besatzung unter Fachleuten als Top-Favorit galt, gewann den Meeresmarathon mit dem knappsten Zieleinlauf der Geschichte des Volvo Ocean Race. Sie löste mit diesem Sieg in Deutschland eine bis dahin einmalige Segelbegeisterung aus. Erstmals in der Geschichte dieses Hochseeklassikers war es einer deutschen Yacht gelungen, das Rennen für sich zu entscheiden.
Michael illbruck, Chef des Teams, war überwältigt vor Freude und sprachlos, als er vor den Pulk von Mikrofonen und Kameras trat: „Ich bin immens stolz auf das gesamte Team und über diesen unglaublichen Triumph. Der grandiose Sieg ist das Ergebnis harter und akribischer Vorbereitung auf dieses Rennen - und einer erstklassig funktionierenden Crew.“

Etappen:

1. Etappe:Southampton – Kapstadt (7350 Seemeilen)
2. Etappe:Kapstadt – Sydney (6550 Seemeilen)
3. Etappe:Sydney – Auckland über Hobart (2050 Seemeilen)
4. Etappe:Auckland – Rio de Janeiro (6700 Seemeilen)
5. Etappe:Rio de Janeiro –Miami (4450 Seemeilen)
6. Etappe:Miami – Baltimore (875 Seemeilen)
7. Etappe:Annapolis – La Rochelle (3400 Seemeilen)
8. Etappe:La Rochelle – Göteborg (1075 Seemeilen)
9. Etappe:Göteborg – Kiel (218 Seemeilen)

Die Racecrew:

John KosteckiSkipper
Stuart BannatyneWachführer
Stu BettanyVorschiffsmann
Richard ClarkeSteuermann/Trimmer
Mark ChristensenWachführer
Ray DaviesSteuermann/Trimmer
Dirk de RidderSegeltrimmer
Noel DrennanSteuermann/Trimmer
Jamie GaleMastmann
Ross HalcrowSegeltrimmer und Sail Program Manager
Tony KolbVorschiffsmann
Ian MooreNavigator
Juan VilaNavigator

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