Olympic Farewell der pinta elements mit Starboottaufe
STARNBERG. Das Setup hätte perfekter nicht sein können: Das Thermometer zeigte noch fast 30 Grad, und ein laues Lüftchen wehte über der Starnberger See. Am Ufer vor dem Bayrischen Yacht-Club (BYC) war das neue, selbst gebaute Starboot von Marc Pickel und Ingo Borkowski auf Hochglanz gebracht. Und das internationale Management der pinta elements stand Pate, als die 470er-Seglerinnen Steffi Rothweiler und Vivien Kussatz das Boot ihrer Teamkollegen mit Champagner auf den Namen „PINTA L“ tauften. Es war der Höhepunkt des internen Olympic Farewells für das pinta racing team, das sich in beiden Klassen für die Olympischen Spiele qualifiziert hat und am Donnerstag (29. Mai) vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) für die Teilnahme in Qingdao/China nominiert wurde.
Vivien Kussatz und Steffi Rothweiler (links) taufen das Starboot von Marc Pickel und Ingo Borkowski (rechts) auf den Namen "PINTA L".
„Good luck in Qingdao 2008“ stand über einem weißen Tuch, dass Michael Illbruck den vier Aktiven mit auf dem Weg gab. Zunächst vorab symbolisch, denn es soll zuvor noch von allen Mitarbeitern der pinta elements weltweit unterschrieben werden, die ihrem pinta racing team während der Segelwettbewerbe im August die Daumen drücken werden. „Die gesamte Firma steht hinter Euch und unterstützt das Projekt aus voller Überzeugung“, sagte der Chef, „wir sind stolz, dass ihr so zielgerichtet auf Olympia hingearbeitet und die Fahrkarten auch bekommen habt. Und wir sind der festen Überzeugung, dass ihr bei den Spielen erfolgreich sein werdet.“
Zuvor hatte sich das pinta racing team dem aktuellen Management präsentiert und Neugier wie Begeisterung für die hochprofessionelle Vorbereitung geweckt. Vom Privatcoach bis zum Wetterberater, vom Regelexperten bis zum Mentaltraining, die Seglerinnen und Segler haben ein ausgefeiltes Programm, um ihrem Traumziel gerecht werden zu können. Und das heißt ohne wenn und aber eine Medaille in China. „Wenn wir das schaffen, haben wir unseren Wunsch erfüllt. Welche Farbe das Edelmetall dann hat, käme dann noch on top darauf“, sagte Marc Pickel.
Das von dem gelernten Bootsbauer in eigener Werft am Nordostseekanal in Kiel selbst gebaute Starboot zog sowohl die Blicke und Fragen der geladenen Gäste an, als auch die der BYC-Mitglieder, die sich in ihrem Club zur traditionellen Mittwochsregatta getroffen hatten. Mit Forschungsarbeit der Fachhochschule Kiel hatte Pickel eine Rumpfform samt Kiel und Ruder entwickelt, die besonders auf die zu erwartenden Leichtwindverhältnisse in Qingdao zugeschnitten ist. Nicht nur Rothweiler und Kussatz wünschten der „PINTA L“, was für Leicht steht, „allzeit eine gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.“
Michael Illbruck und überreicht dem pinta racing team ein Tuch mit besten Wünschen für die Olympischen Spiele, das noch von allen Mitarbeitern der pinta elements unterschrieben wird.
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