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Rothweiler/Kussatz stark verbessert auf Rang vier

MEDEMBLIK. Als Vierte liegen die deutschen Olympiahoffnungen des pinta racing Teams der 470er Frauen nach dem zweiten Tag der internationalen Delta Lloyd Regatta im niederländischen Medemblik aussichtsreich im Rennen. Steffi Rothweiler und Vivien Kussatz aus München und Berlin im 470er konnten vom neunten Rang nach vorne segeln. Die 470er-Führung übernahmen die Italienerinnen Guilia Conti und Giovanna Micol.


Steffi Rothweiler und Vivien Kussatz konnten sich am zweiten Tag im niederländischen Medemblik vom neunten Rang nach vorne segeln.

Bei nur in der Stärke stetigerer Brise als am Vortag, aber immer noch enorm drehenden Winden kamen Rothweiler und Kussatz besser zurecht. Im vierten Rennen spielte die Mannschaft bei drei Beaufort ihre Leichtwindstärken aus und fuhr nach dem Start kontinuierlich bis auf den zweiten Platz nach vorne. „Wir haben die meisten Dreher gut mitgenommen und nur die Australierinnen nicht mehr erwischt“, berichtete die Steuerfrau vom Württembergischen Yacht-Club aus Friedrichshafen. Trotz des Tagessiegs kamen Elise Rechichi und Tessa Parkinson am Ende des Tages aber nicht über einen elften Platz hinaus.

Denn wesentlich konstanter segelte das pinta racing team, auch wenn es „nur“ die Einzelplätze sieben und sechs folgen lies. „Bei solchen taktisch schwer durchschaubaren Bedingungen bekommst du unterwegs auch mal einen auf die Mütze und verlierst zwei, drei Boote“, so Vivien Kussatz vom Spandauer Yacht-Club. Beispiel: Im letzten Tagesrennen waren sie zwischendurch auch mal Zweite gewesen, die „Privatböen“ erwischten aber andere. „Kleine Rückschläge müssen wir wegstecken“, sagte die Vorschoterin, „es geht halt nicht immer alles nur nach vorne los.“

Mit ihren Ergebnissen waren Rothweiler/Kussatz immerhin Tageszweite. Nur die Italienerinnen schnitten zwei Punkte besser ab und nahmen den Brasilianerinnen Fernanda Oliveira/Isabel Swan mit fünf Zählern Vorsprung zur Regattahalbzeit die Spitzenposition ab. Weitere fünf Punkte zurück folgen Sylvia Vogl und Carolina Flatscher aus Österreich sechs Zähler vor den Deutschen. Deren Sparringspartnerinnen Therese Torgersson und Vendela Santén aus Schweden liegen drei Punkte dahinter auf Rang fünf.

Zwischenstand der 470er-Frauen nach dem zweiten Tag der Delta Lloyd Regatta

1. Giulia Conti/Giovanna Micol (Italien) 15 Punkte
2. Fernanda Oliveira/Isabel Swan (Brasilien) 20
3. Sylvia Vogl/Carolina Flatscher (Österreich) 25
4. Steffi Rothweiler/Vivien Kussatz (München/Berlin) 31
5. Therese Torgersson/Vendela Santén (Schweden) 34
6. Ingrid Petit Jean/Gwendolyn Lemaitre (Frankreich) 34

Weitere Informationen und Fotos unter www.deltalloydregatta.org.