30/07/2011

34. DMV Grenzlandrennen

Pinta Racing auf dem richtigen Weg
Positives Fazit von Michael Illbruck trotz Aus für den Pinta-Porsche

 

Das Glück vom 24-Stunden-Rennen scheint Pinta Racing in der VLN-Langstreckenmeisterschaft noch nicht erreicht zu haben. Nach einer starken Trainingsleistung mit Startplatz drei musste der Porsche 997 GT3 R von Michael Illbruck und Manuel Lauck beim 34. RCM DMV Grenzlandrennen schon nach drei Runden in der Box abgestellt werden. Eine unverschuldete Kollision beim Überrunden sorgte für das frühe Aus durch einen gebrochenen Radträger.

Die Eifel zeigte sich im Juli von ihrer ungemütlichen Seite, es regnete und war unangenehm kühl. Der Regen hörte zwar zum

Trainingsbeginn auf, aber die Strecke war zunächst komplett nass. Trotzdem versuchte auch Pinta-Racing direkt zu Beginn eine schnelle Runde zu drehen. Manuel Lauck stellte den Pinta-Porsche zunächst auf Position drei. Im Verlauf des Trainings besserten sich die Verhältnisse, eine Fahrspur rund um den Kurs war trocken, die Rundenzeiten wurden immer schneller. Letztlich begann es aber doch wieder leicht zu regnen, sodass Manuel Lauck mit Regenreifen und 9.52,175 Minuten Startplatz drei sicherte. „Meine zweite Runde war sogar besser, allerdings hatte ich zweimal eine Gelbphase. Aber mit der Startposition können wir gut leben.“

Beim Start saß erstmals Michael Illbruck im Porsche. Souverän hielt er sich aus dem Getümmel in der ersten Kurve heraus und reihte sich als Fünfter ein, als das Feld zum ersten Mal auf die

Nordschleife einbog. Diese Position konnte der Pinta-Porsche halten, bis es in der dritten Runde beim Verlassen des Grand-Prix-Kurses zur folgenschweren Kollision kam. Beim Überrunden traf ein langsamer Konkurrenten das Hinterrad des Porsche und zwang ihn in einen Dreher. An der Box wurde dann ein gebrochener Radträger diagnostiziert. Michael Illbruck: „Eigentlich war alles gut. Ich konnte beim Start gut mithalten und habe schnell gemerkt, dass mir die anderen nicht einfach so davon fahren. Ich habe schnell meinen Rhythmus gefunden.“

Sein neuer persönlicher Rundenrekord bestätigte das gute Gefühl von Illbruck. Beim Unfall war er dann chancenlos. „Im Prinzip war ich schon an dem langsamen Auto vorbei, als es mich dann doch noch getroffen hat. Ich hätte wirklich nichts anders machen können.“ Trotzdem blieb Illbruck positiv gestimmt. Für ihn wurde

deutlich, dass er auch mit den Schnellsten in der VLN mithalten kann. Somit verfügt Pinta Racing über eine starke Fahrerpaarung, die sich nicht verstecken muss. Dazu kommt eine geschlossene Teamleistung, die den beiden Piloten durch die Fahrzeugabstimmung erst die guten Rundenzeiten ermöglicht.

Dass die Pinta-Mannschaft erneut frühzeitig einpacken musste war somit die einzige negative Randerscheinung. Allerdings war die Stimmung nicht die schlechteste. Teamchef Michael Illbruck ist sich sicher: „Wir sind auf dem richtigen Weg. Der Porsche läuft gut, das Team funktioniert prächtig, nur die Resultate fehlen. Aber das wird auch noch kommen.“ Vielleicht schon in vier Wochen, am 27. August. Dann startet das zweite 6-Stunden-Rennen des Jahres. Natürlich mit Pinta Racing.

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