30/04/2011

36. DMV 4-Stunden-Rennen

Starker Auftritt beim 2. Rennen auf dem Nürburgring

Pinta-Porsche musste nach fünf Runden in einer Spitzenposition aufgeben

Pinta Racing bot beim zweiten Rennen der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring erneut eine starke Leistung. Beim 36. DMV 4-Stunden-Rennen mischte der Porsche 997 GT3 R von Michael Illbruck und Manuel Lauck wieder in der Spitzengruppe mit, bevor ein defekter Auspuff in der fünften Runde das vorzeitige Aus bedeutete.

Bereits im Training zeigte sich Pinta Pacing absolut konkurrenzfähig. Insgesamt traten beim zweiten Saisonrennen


210 Fahrzeuge an, von denen im Training 50 die 9-Minuten-Marke unterboten. Bei nahezu optimalen äußeren Bedingungen – strahlender Sonnenschein und eine trockene Strecke – war es Lauck, der die schnellsten Zeiten im Pinta-Porsche fuhr. Schon früh reichte es für die Top 10. Bei einer weiteren schnellen Runde gegen Ende des Trainings, verbesserte er sich auf 8.21,889 Minuten für die 25,369 Kilometer lange Kombination aus Nordschleife und Grandprixkurs, was letztlich Startplatz sieben bedeutete. Lauck war sehr zufrieden: „Eine gute Runde. Die Abstimmung unseres Porsche ist fast perfekt. Wir haben uns ganz klar in der Spitzengruppe etabliert.“ Allerdings gestand er, dass die Topzeit des Tages, gefahren von einem Mercedes SLS AMG GT3, nicht


in Reichweite des Porsche läge. Da eine einzelne Runde aber nicht entscheidend ist, sondern stetige schnelle Zeiten, machte sich bei Pinta-Racing niemand ernsthaft Sorgen.

Im Rennen gelang Manuel Lauck dann wieder eine glänzende Vorstellung. In der Startrunde verbesserte er sich zunächst auf Platz fünf. Wenig später konnte der Pinta-Pilot sogar auf Rang drei vorstoßen und war damit der bestplatzierte Porsche im Feld. „Ich konnte ohne Probleme meine Position verbessern, aber die beiden führenden Mercedes waren für mich außer Sichtweite.“ In der fünften Runde wurde Manuel Lauck langsamer, fuhr anschließend an der Box vor und stellte den Porsche ab.


„Plötzlich fing der Wagen an zu rutschen und das Motorgeräusch wurde deutlich lauter. Ich wusste sofort, dass der Auspuff kaputt war. Schade, denn heute hätten wir ein gutes Resultat einfahren können. Der Wagen lief bis dahin optimal.“

Frustriert begann die Pinta-Mannschaft frühzeitig einzupacken. Aber schon bald kehrte die Zuversicht zurück. „Wir wissen jetzt, wo wir stehen. Es war gut, die Leistung aus dem ersten Rennen bestätigen zu können. Beim nächsten Rennen werden wir wieder angreifen“, sagte Teamchef Michael Illbruck.

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