14/05/2011

42. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy

Starke Leistung blieb unbelohnt

Aus für Pinta-Porsche nach Radlagerschaden auf dem Nürburgring


Erneutes Pech für Pinta Racing bei der diesjährigen Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Beim dritten Saisonrennen, der 42. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy, musste das Team nach einem Radlagerschaden vorzeitig aufgeben. Kein Grund zur Sorge beim Team, denn zuvor hatte der Porsche 997 GT3 R von Michael Illbruck und Manuel Lauck erneut einen hervorragenden Auftritt gezeigt.


Im morgendlichen Training zeigte Pinta Pacing eine gewohnt starke Leistung. Bei guten äußeren Bedingungen – trockene Strecke und Sonnenschein – fuhr Manuel Lauck direkt zu Beginn eine schnelle Runde mit 8.23,397 Minuten. Damit lag das Team zunächst auf Position drei, wurde aber im weiteren Verlauf noch nach hinten verdrängt. Manuel Lauck: „Wir haben gegen Trainingsende auf eine weitere schnelle Runde verzichtet. Wir wissen, was wir können, und Startplatz elf war in Ordnung.“ Die Leistungsdichte im fast 200 Fahrzeuge großen Starterfeld war wieder enorm. Erneut unterboten 45 Autos im Training die 9-Minuten-Marke.


Startfahrer Manuel Lauck hielt den Pinta-Porsche in der Anfangsphase des Rennens, das in diesem Jahr erstmals über die Distanz von sechs Stunden führte, ohne Schwierigkeiten in der Spitzengruppe auf einem Top-10-Platz. Einen ersten Rückschlag gab es, als die Rennleitung kollektiv die ersten zehn Fahrzeuge und weitere zehn Autos aus dem hinteren Feld mit einer Strafrunde belegte. Dadurch fiel das Team ins Mittelfeld zurück, startete aber anschließend eine bemerkenswerte Aufholjagd. Nach dem dritten Boxenstopp lag das Duo bereits wieder auf Rang zwölf. Doch bereits nach nur einer Runde kehrte Michael Illbruck an die Box zurück. Dort diagnostizierte die Crew einen Radlagerschaden am Porsche.


Manuel Lauck: „Schade, das Auto lief wieder perfekt. Bei meinem Turn habe ich noch nichts von dem Schaden gespürt. Eine gute Platzierung wäre noch in Reichweite gewesen. Allmählich sollten wir unser pech für dies Saison aufgebraucht haben.“ Auch Michael Illbruck pflichtete ihm in diesem Punkt bei: „Ich bin überzeugt davon, dass wir das alles auch wieder zurückbekommen.“ Er weiß, dass wenn das Team weiter so gut arbeiten wird, sich der Erfolg einstellen wird. Die drei Ausfallgründe bereiten ihm und seiner Crew auch keine Kopfschmerzen, da sie klar definiert und nicht schwerwiegend waren.


Ein kleines Trostpflaster für Pinta Racing war an diesem Tag das gute Abschneiden des zweiten Autos. Felix Illbruck und Matthias Hoffsümmer zeigten mit dem Porsche 997 GT3 Cup ein fehlerfreies Rennen. Platz 18 in der Gesamtwertung und Rang fünf in der Klasse SP7 konnten sich sehen lassen.

  • RENNEN
  • SEGEL HISTORIESEGEL HISTORIE