28/05/2011

53. ADAC ACAS H&R-Cup

Frust trotz Startplatz eins

Erste Pole-Position bringt Pinta Racing kein Glück auf dem Nürburgring


Wieder musste Pinta Racing bei der Langstrecken- meisterschaft vorzeitig einpacken. Beim vierten Lauf, dem 53. ADAC ACAS H&R-Cup, wurde der Pinta-Porsche 997 GT3 R mit Manuel Lauck am Steuer bereits in der dritten Runde bei einem Überrundungsmanöver von einem langsameren Konkurrenten abgeschossen. „Ich hatte keine Chance. Nachdem mich der Mini bereits zuvor mit einem haarsträubenden Manöver geblockt hatte, ließ er mir in der nächsten Kurve keinen Platz und drängte mich in die Leitplanken.


Es ist nicht zu fassen“, meinte Lauck später sichtlich verärgert.

Zuvor hatte das Fahrerduo Michael Illbruck/Manuel Lauck im morgendlichen Zeittraining einen großen Erfolg gefeiert. Bei erneut glänzenden äußeren Bedingungen – Sonnenschein und eine trockene Piste – fuhr der Pinta-Porsche erstmals auf die Pole-Position in der VLN Langstreckenmeisterschaft.

Manuel Lauck legte zu Beginn eine Runde in 8.18,217 Minuten hin, das bedeutete zunächst die Bestzeit. Die beste Startposition unter 200 Teilnehmern wurde daraus, als 20 Minuten vor dem regulären Ende das Training abgebrochen wurde. Nach einem Unfall im Bereich Metzgesfeld mussten an


der Strecke die beschädigten Leitplanken repariert werden. Manuel Lauck meinte zufrieden: „Manchmal gehört auch ein wenig Glück dazu. Aber die Pole stellt für das Team einen großen Erfolg dar.“ Michael Illbruck pflichtete ihm bei: „Ich bin ein bisschen stolz darauf, was wir in der kurzen Zeit schon erreicht haben. Hoffentlich haben wir jetzt auch im Rennen mal wieder Glück.“

Startfahrer Manuel Lauck konnte zunächst seine Topposition halten, wurde aber in der zweiten Runde auf Platz drei verdrängt. In Runde drei kam dann das Aus. Die Enttäuschung im Team war entsprechend groß. Michael Illbruck meinte, nachdem er später die Unfallbilder aus der Inboard-kamera gesehen hatte:


„Manuel trifft keinerlei Schuld. Das langsame Auto hat einfach nicht aufgepasst. Ich dachte, wir hätten unser Pech für diese Saison endlich aufgebraucht, aber da habe ich mich wohl geirrt. Wir müssen jetzt nach vorn schauen, denn irgendwann kommt das Glück zurück.“

Das fünfte Saisonrennen der Langstreckenmeisterschaft wird Pinta Racing auslassen und sich auf die Vorbereitung für das 24-Stunden-Rennen konzentrieren.

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