Historie

pinta – dieser Name ist eng verbunden mit einer großen deutschen Segelsporttradition. Willi illbruck gilt als Pionier der deutschen Hochseesegel-Szene, die er in den achtziger und neunziger Jahren mit seinen großartigen Erfolgen maßgeblich geprägt hat. Den Grundstein dafür legte Willi illbruck schon früh: Mit einem Eintonner, seiner ersten Pinta Yacht, begann er 1969 das Hochseesegeln. Der Geist der historischen Pinta sollte in ihr weiterleben: Als Geleitschutz der Entdeckungsreisen von Christoph Columbus war diese auf den Weltmeeren als schnellstes Schiff bekannt und gefürchtet. Die ideale Voraussetzung für eine Yacht, um sich auch im internationalen Umfeld des Segelsports zu etablieren. Und die moderne deutsche Pinta wurde ihrem Ruf bald gerecht.

Bereits Anfang der 70er Jahre stellten sich erste internationale Erfolge ein: Platz 2 bei der ersten Admiral’s-Cup Teilnahme 1975 war der vorläufige Höhepunkt.

 


Zwischen 1982 und 1983 baute Willi illbruck zusammen mit seinem langjährigen Weggefährten Udo Schütz in Selters ein 7/8-getakeltes Boot in der damals hochmodernen Honeycomb-Technik. 1983 gelang ihm dann der lang ersehnte große Durchbruch: Er gewann für Deutschland den Admiral’s Cup, die inoffizielle Weltmeisterschaft der Hochseesegler – ein Triumph, dem weitere folgen sollten.

Diese überaus erfolgreichen Segelaktivitäten hatten einen enormen Einfluss auf die positive Markenbildung der Firma pinta, aus der heraus sich der Name Pinta ebenfalls als starke Brand innerhalb der deutschen sowie internationalen Segelszene entwickelte.

 

Getreu dem Motto „The Fight Goes On“ holte sich pinta im Sommer 1992 erstmals hoch motivierte Profis aus dem Ausland an Bord und läutete 1993 das erfolgreichste Jahr in der Geschichte der Pinta ein: Es wurde das „Year of the Cups“. Die Pinta gewann erneut den Admiral’s Cup und den in der Seglerszene legendären One Ton Cup (Eintonner-WM), den das Team 1994 erfolgreich verteidigte.

Willi illbrucks Sohn Michael setzte in den folgenden Jahren das sportliche Engagement seines Vaters fort und trat 2002 mit dem Sieg seines Teams beim Volvo Ocean Race Round the World, der härtesten Segelregatta rund um die Welt, glorreich in die Fußstapfen von Willi illbruck. Dessen unermüdlicher Antrieb und langjähriges Engagement für den Segelsport waren stets Vorbild und Ansporn für seinen Sohn und die Crewmitglieder.

 


Willi illbruck starb am 21. November 2004. Seine herausragenden Leistungen jedoch werden in der Segelwelt immer unvergessen bleiben.

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